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Physikalisch-technischer Assistent / physikalisch-technische Assistentin ist ein wenig bekannter Beruf und wird in der Regel nicht so wertgeschätzt, wie es dieser Beruf eigentlich verdient. Immerhin besitzt diese Ausbildung etwa Fachhochschulniveau.

Sicher, meine Meinung ist unbequem und nicht gern gehört, aber mit Fakten unterlegt, die schwer widerlegbar sind. Allerdings benötigt man einige Grundkenntnisse, um diese verstehen zu können. Bei den meisten  Verantwortlichen hat man jedoch den Eindruck, dass es bereits bei der Erfassung dieser - geringfügig -  komplexeren Texte hapert, oder, zu deren Gunsten, dass sie diese nicht verstehen wollen.

Ganz langsam setzt sich bei vielen Arbeitgebern (leider nicht bei denen im öffentlichen Dienst) durch, dass die Qualität dieser Ausbildung hervorragend ist. So werden Stellen für technische Assistenten, als Absolventen einer höheren Berufsfachschule und Fachhochschulabsolventen gleichermaßen ausgeschrieben.

Mit Hilfe des Materials im Downloadbereich ist das Ausbildungsniveau leicht vergleichend überprüfbar.

Vielleicht sollten sich die technischen Assistenten aller Fachgebiete in einem eigenen Berufsverband zusammenschließen und sich so für ihre Belange einsetzen. Von Gewerkschaftsseite, insbesondere von Verdi, ist für technische Assistenten leider nichts zu erwarten, was mir auch mehrfach von Gewerkschaftsvertretern bestätigt wurde. Und die Absicht das zu ändern sehe ich in absehbarer Zeit nicht. Eine eigene "Spartengewerkschaft" für alle technischen Ausbildungsberufe könnte da hilfreich sein. Es ist effektiver, sein Geld zu shreddern, als es in die Mitgliedschaft einer Gewerkschaft wie verdi zu investieren. Das Geld sollte man lieber in einen guten und leider auch notwendigen Arbeitsrechtsschutz investieren.

Vielleicht hat ja jemand eine Idee, bei der sich das Mitmachen lohnen könnte?